Mal sind sie mehr, mal weniger glaubwürdig: Wir haben sie zusammengefasst, die besten Aprilscherze 2018 der Automobilhersteller. - Foto: Honda
Eigentlich ist der 1. April ein Datum wie jedes andere auch nur mit dem kleinen Unterschied, dass man besonders an diesem Tag häufig Scherze, Witze und gemeine Streiche über sich ergehen lassen muss. Wer sich nun fragt, was denn eine solche Mitteilung auf einem Blog zu suchen hat, der sich ausschließlich mit Themen rund um Mobilität beschäftigt dem sei gesagt, dass auch die Automobilindustrie in selbiges Rohr bläst und uns alle versucht hinters Licht zu führen. Die besten Scherze des Jahres 2018 haben wir hier für euch zusammengefasst.

Honda CR-V Roadster

Back to the roots: Honda setzt beim neuen CR-V Roadster nicht auf von Robotern Millimeter genau zugeschnittene Karosserieteile, sondern greift bei zur Flex und nimmt bereits existierenden CR-V Modellen das Dach weg. Das soll die Kosten möglichst gering halten. - Foto: Honda 
Den Anfang macht der Honda CR-V Roadster ein Auto welches bereits vor zwei Tagen vorgestellt wurde, um die Seriosität dieses Fahrzeuges weiter zu kräftigen. Was im ersten Moment dabei noch sehr schlüssig erscheint, wird spätestens bei der Umsetzung und der dazu veröffentlichten Pressemitteilung als April-Scherz entlarvt. Honda, die peinlichst genau auf gute Verarbeitung und Spaltmaße achten, sind bei der Entwicklung des luftigen Roadsters nämlich martialisch vorgegangen. Eine Flex diente dabei als Arbeitsmittel und damit wurde das Dach, sowie die B- und C-Säule abgetrennt. Zurück geblieben ist ein Fahrzeug, welches vor scharfen Kanten nur so strotzt und dieses aufgrund der nun nicht mehr vorhandenen Steifigkeit nur noch von echten Profis bzw. Menschen gesteuert werden sollte, die auch kein Problem damit haben dem örtlichen Krankenhaus einen längeren Besuch abzustatten.

CR-V Roadster Projekt Chef Eipuriru sieht mit dem luftigen Crossover die Eroberung eines bis jetzt "inexistenten Markt." Gut, vielleicht hat der gute Mann einfach die Existenz des Nissan Murano Cabrio oder des Range Rover Evoque Cabrio vergessen oder der CR-V Roadster soll einfach nu unterhalb der beiden genannten Fahrzeuge positioniert werden. An einen großen Erfolg glaubt man bei Honda allerdings nicht, denn mit einem weltweiten Absatz von 0 genau NULL Fahrzeugen pro Jahr und der Tatsache, dass dieses Fahrzeug laut Eipuriru völlig "strukturell unsolide" isrt, dürfte der luftige Japaner nicht nur sehr schnell aus den Ausstellungsräumen der örtlichen Honda-Partner sondern auch dem Produktportfolio der Japaner fliegen.

Aston Martin Project Sparta 

Aton Martin will mit dem auf dem Namen Sparta getauften Monstertruck hoch hinaus. - Rendering: Aston Martin
Eine sehr kuriose Kreuzung aus zwei verschiedenen Fahrzeugvarianten hat man auch bei Aston Martin vorgenommen. Zwar sind die Briten spätestens seit der Einführung des Cygnet dafür bekannt, auch andere Wege zu gehen, doch der auf dem Namen Sparta getaufte Aston Martin Monstertruck dürfte auf Ewig eine wilde Illusion der Aston Martin-Designer bleiben. Unter der Haube hat dieser hochbeinige Supersportwagen das voluminöse Triebwerk aus dem Valkyrie AMR Pro verbaut. In nackten Zahlen sprechen wir dabei von einem 12 Zylinder Triebwerk, welches über 6,5-Liter Hubraum verfügt und bis zu 1.100 PS uf die Antriebswelle wuchtet.

MG setzt auf Alpaka Power

MG hat unlängst dem Diesel den Rücken zugekehrt und setzt in Zukunft auf Alpaka-Abfälle auf besonders ökologischen "Kraftstoff." - Foto: MG
Der britische Hersteller MG möchte sich nicht weiter von herkömmlichen Treibstoffen abhängig machen und glaubt auch nicht unbedingt an die elektrisierte Mobilität. Vielmehr hat man eigens eine Expertenkommission zusammengestellt, die an der Mobilität der Zukunft forscht. Scheinbar scheinen die eifrigen Tüftler und Forscher nun den entscheidenden Durchbruch erlangt und nach eigener Meinung, den "Kraftstoff von morgen" präsentiert. Die Lösung ist dabei einfach wie genial und stammt von Alpakas. Ob sich dadurch aber wirklich die C02-Emmissionen reduzieren lassen, steht auf einem anderen Blatt. Schlimmer als ein Diesel dürfte aber wohl auch dieser Treibstoff nicht riechen.

Daniel Gregorious, Marketing- und Verkaufschef von MG UK sagte: "Nach unserer Entscheidung in Zukunft keine Diesel betriebenen Fahrzeuge mehr auf dem britischen Markt zu verkaufen, wollten wir noch einen Schritt weiter und emmisionsarme Fahrzeuge mit alternativen Antrieben entwickeln. Obwohl es helfen könnte CO2-Emissionen zu reduzieren, sind wir nicht sicher, ob Sie einem Auto folgen wollen, das dieses Zeug aus seinem Auspuffendrohr pumpt." Recht hat er!

Skoda eliminiert unerträgliche Geräusche von der Rückbank

Skoda kommt nicht mit einem neuen Fahrzeug sondern mit einer sensationellen Neuheit daher. Richten tut sich dieses "Extra" vor allem an Eltern die besonders auf langen Strecken von den Kleinen auf der Rückbank mit gequengel gestresst werden. Das wiederum kann ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bedeuten, dem Skoda mit den extra dafür entwickelten Noise-Cancelling Headrest vorbeugen möchte. Hinter diesem Begriff verbirgt sich dabei nichts anderes als eine toneliminierende Vorrichtung, weche in den Kopfstützen verbaut ist.

Laut Skoda Projektchef April Fürst (ja, der Typ soll tatsächlich so heißen - wer es glaubt) habe man 1.000 Familien etwa 10.000 Meilen lang begleitet und dabei festgestellt, dass vor allem bei längeren Reisen bis zu 80 dB im Auto laut werden kann, was einem in Betrieb befindlichen Staubsauger entspricht. Um diesen entgegenzuwirken wurde das "Scream Team" gegründet und das Noise-Cancelling Headrest entwickelt. Die Neuheit ist zunächst ausschließlich optional für den neuen Karoq erhältlich, später soll diese Option auch im gesamten Produktportfolio der Tschechen erhältlich sein, darauf hoffen sollte man aber nicht.
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Daniel L

Daniel L

Seit dem Kleinkindalter vom Automobil- und Motorsport-Virus infiziert. Seit 2009 Blogger und seit September 2011 Betreiber dieses Blogs. Kommentare zu meinen Artikeln sind immer gerne gesehen und wer Fragen hat, erreicht mich am besten per E-Mail

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