Lange wurde die Elektromobilität nur müde belächelt, nun nimmt sie richtig fahrt auf. In gut zwei Jahren schickt Porsche sein erstes rein elektrisch betriebenes Fahrzeug ins Rennen. Der Mission E soll Mitbewerber wie das Tesla Model S in puncto Technik, Fahrleistungen und Reichweite hinter sich lassen
Auch wenn man mit Superlativen vorsichtig sein sollte, sind diese Bilder wohl das absolute Highlight, welches das Autojahr 2017 bislang zu bieten hatte. Denn auf diesen ist kein x-beliebiges Porsche-Mule zu sehen, um Schaulustige und Erlkönigjäger auf eine falsche Fährte zu locken, sondern vielmehr der mit "Hochspannung" erwartete Mission E.

Wie auf diesen Bildern sehr schön zu erkennen ist, hält Porsche optisch an der 2015 auf der IAA in Frankfurt am Main präsentierten Studie fest. Die runden und fließen Formen lassen sofort die Verwandtschaft zum Panamera und 911er erkennen, was im übrigen auch für die verwendeten Leuchtmittel an Front und Heck gilt. Darüber hinaus stattet Porsche den rund 4,90 Meter langen und 1,30 Meter flachen Mission E nun also auch mit konventionellen Außenspiegeln aus, ein Designelement auf das die Zuffenhausener vor zwei Jahren noch verzichteten.

Mit dem Mission E wird Porsche ab 2019 vor allem den Tesla Model S herausfordern. Der Amerikaner ist nicht nur für sein reichhaltiges Platzangebot bekannt, sondern vor allem für seine verbaute Technik und seinen fast Supersportwagen ähnlichen Fahrleistungen. Porsche wird sicherlich alles dafür geben um mit dem Model S auf Augenhöhe bzw. diesen hinter sich zu lassen. Auf hochwertige Materialien, modernste Technik und atemberaubende Fahrleistungen wird man sich also schon jetzt freuen dürfen. In nackten Zahlen ausgedrückt: 600 PS Systemleistung sollen den Zuffenhausener in 3,5 Sekunden von Null auf 100 m/h katapultieren und nach 12 Sekunden soll der Tacho bereits 200 km/h anzeigen. Die Höchstgeschwindigkeit soll 250 km/h und die Reichweite mindestens 500 Kilometer betragen. Geht dem Schwaben dann einmal der Saft/Strom aus, wird wahlweise per Induktion oder "Porsche Turbo Charging" aufgeladen. Hinter Porsche Turbo Charging verbergen sich Ladesäulen mit einer Spannung von 800 Volt, das ist weit mehr als was wir heute kennen. Ist der Viersitzer n einer eben solchen Ladesäule angeschlossen, könnten die Lithium-Ionen-Akkus bereits wieder nach nur 15 Minuten bis zu 80 Prozent geladen werden. 2019 wissen wir mehr, dann soll die Serienversion des in Zuffenhausen gebauten Mission E auf den Markt kommen.

Bildergalerie

Daniel L

Daniel L

Seit dem Kleinkindalter vom Automobil- und Motorsport-Virus infiziert. Seit 2009 Blogger und seit September 2011 Betreiber dieses Blogs. Kommentare zu meinen Artikeln sind immer gerne gesehen und wer Fragen hat, erreicht mich am besten per E-Mail

Post A Comment: